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matthias





Verwenden der Umgebungsvariable TEMP bei RAMDrive
Verfasst am: 03.10.2009, 22:24

Viele Programme benutzen während ihrer Ausführung temporäre Dateien zum Speichern von Daten. Einige dieser Programme speichern temporäre Dateien in einem Verzeichnis, das durch die Umgebungsvariable TEMP angegeben wird. Einzelheiten darüber, wie ein bestimmtes Programm temporäre Dateien speichert, finden Sie in der Dokumentation zu diesem Programm.

Die Variable TEMP setzen Sie mit dem Befehl set. Normalerweise wird der Befehl set in der Datei AUTOEXEC.BAT verwendet. Der folgende Befehl beispielsweise setzt die Variable TEMP auf das Verzeichnis C:\TEMPDAT:

set temp=c:\tenpdat

Das Setzen der Variable TEMP wirkt sich nur auf diejenigen Programme aus, die den Wert von TEMP nachprüfen.

Hinweis Einige ältere Programme prüfen statt dessen nach, ob die

Umgebungsvariable TMP gesetzt ist. Wenn Sie mit solchen Programmen arbeiten, können Sie beide Variablen (TEMP und TMP) setzen.

Die für temporäre Dateien angegebene Position kann die Geschwindigkeit von Programmen beeinflussen, die mit der Variablen TEMP arbeiten. Gibt TEMP zum Beispiel ein relativ langsames Festplattenlaufwerk an, so werden Programme, die

Optimieren Ihres Systems 327

temporäre Dateien auf diesem Laufwerk speichern, vielleicht mit einer geringeren als der optimalen Geschwindigkeit ausgeführt.

Weil Informationen schneller aus dem Arbeitsspeicher als von einer Festplatte eingelesen werden können, wird ein mit temporären Dateien arbeitendes Programm meistens schneller ausgeführt, wenn es seine temporären Dateien auf einem virtuellen Laufwerk speichert. Aus diesem Grunde sollten Sie die Variable TEMP auf Ihr virtuelles Laufwerk setzen. Da die meisten Programme ihre temporären Dateien löschen, wenn sie sie nicht mehr benötigen, brauchen Sie sich vor dem Ausschalten Ihres Computers keine Gedanken über das Speichern von Kopien dieser temporären Dateien zu machen.

Die Variable TEMP sollten Sie auf ein Unterverzeichnis und nicht auf das Stammverzeichnis setzen. Bei MS-DOS können Sie nämlich nur eine begrenzte Anzahl Dateien im Stammverzeichnis eines Datenträgers, dagegen beliebig viele Dateien innerhalb eines Unterverzeichnisses erstellen.

Überzeugen Sie sich davon, dass der Datenträger, auf den Sie die Variable TEMP setzen, genügend freien Speicherplatz für die von Ihrem Programm erstellten temporären Dateien aufweist. Weitere Einzelheiten darüber. wie ein Programm mit temporären Dateien arbeitet, entnehmen Sie bitte der Dokumentation zu dem entsprechenden Programm.
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Tags: temp setzen, umgebungsvariable temp, stammverzeichnis setzen

 
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