Installieren des Treibers in der config.sys Datei Verfasst am: 06.03.2009, 18:00
Zur Installation von DRIVER.SYS fügen Sie in Ihrer Datei CONFIG.SYS den Befehl device hinzu. Wenn sich die Datei DRIVER.SYS beispielsweise im Verzeichnis C:\DOS befindet, installiert der folgende Befehl DRIVER.SYS für ein neues 5,25 Zoll-Diskettenlaufwerk (1,2 MB):
device=c:\dos\driver.SYS /d:2 /c /f:1
Bei der Definition eines neuen Diskettenlaufwerks geben Sie an, um welches physische Laufwerk es sich dabei handelt. Dann weist MS-DOS ihm die nächste verfügbare logische Laufwerksbezeichnung zu. Mit DRIVER.SYS können Sie kein vorher definiertes logisches Laufwerk ändern. Sie können einem Laufwerk jedoch eine zweite logische Laufwerksbezeichnung zuweisen, um die Eigenschaften des Laufwerks zu ändern.
Wenn Sie ein neues Diskettenlaufwerk hinzufügen, das vom ROM BIOS Ihres Systems nicht unterstützt wird, müssen Sie DRIVER.SYS so installieren, dass das betreffende Diskettenlaufwerk unterstützt wird. Beziehen Sie in die Datei CONFIG.SYS den Befehl device=driver.sys ein. Mit einer oder mehreren der folgenden Optionen können Sie dem Laufwerk anschließend eine physische Laufwerksnummer zuweisen und angeben. um welche Laufwerksart es sich dabei handelt:
ld:Nummer Weist einem neuen Laufwerk eine physische Laufwerksnummer zu.
Wenn Sie ein Laufwerk installieren, wird seine physische Laufwerksnummer durch die physische Position des Laufwerks und die Einstellungen der DTP-Schalter Ihrer Systemhardware
bestimmt. Laufwerksnummern erstrecken sich von 0 bis 127. Die Laufwerksnummern 0 und 1 sind für die ersten beiden Diskettenlaufwerke reserviert. Jeder Befehl device=drivensys muss eine Option /d: enthalten.
Ein Beispiel: /d:3 bestimmt, dass die physische Laufwerksnummer die Nummer 3 ist.
/c Bezeichnet, dass das Laufwerk feststellen kann, ob eine
Laufwerksverriegelung geöffnet ist. Wenn Sie diese Option hinzufügen, wird von der Annahme ausgegangen, dass das Diskettenlaufwerk die Fehlererkennung bei der Überwachung der Laufwerksverriegelung unterstützt. Der Dokumentation zu Ihrem Diskettenlaufwerk können Sie entnehmen, ob diese
Fehlererkennung vorgesehen ist.
/f: Nummer Bezeichnet die Speicherkapazität des hinzuzufügenden
Diskettenlaufwerks. Hierfür können Sie jeden der folgenden Werte verwenden: 0=160 KB, 180 KB, 320 KB oder 360 KB; 1=1,2 MB; 2=720 KB; 7=1,44 MB und 9=2,88 MB. Der Standardwert ist 2.
/h: Nummer Bezeichnet die Anzahl der Schreib-/Leseköpfe eines
Diskettenlaufwerks. Hierfür können Sie Werte zwischen 1 und 99 verwenden (die Voreinstellung ist 2).
Nummer Bezeichnet die Anzahl der Sektoren pro Spur auf einem
Diskettenlaufwerk. Hierfür können Sie Werte zwischen 1 und 99 verwenden (die Voreinstellung ist 9).
/t: Nummer Bezeichnet die Anzahl der Spuren pro Seite auf einem
Diskettenlaufwerk. Hierfür können Sie Werte zwischen 1 und 999 verwenden (die Voreinstellung ist 80).
Die folgende Tabelle zeigt typische Optionswerte, die Sie für die verschieden Arten von Diskettenlaufwerken verwenden können:
Laufwerksart lh Is lt
360 KB oder weniger 0 1 oder 2 8 oder 9 40
1,2 MB (5,25 Zoll) 1 2 15 80
720 KB (3,5 Zoll) 2 2 9 80
1,44 MB (3,5 Zoll) 7 2 18 80
2,88 MB (3,5 Zoll) 9 2 36 80
Hierzu ein Beispiel: Sie möchten zu Ihrem System ein 720 KB-Laufwerk hinzufügen. Das Laufwerk hat zwei Seiten (das heißt zwei Schreib-/Leseköpfe), 9 Sektoren pro Spur und 80 Spuren pro Seite. Das Laufwerk ist als Laufwerk 2 konfiguriert. In diesem Fall würden Sie den Befehl device folgendermaßen in die Datei CONFIG.SYS aufnehmen:
device=c:\dos\driver.SYS /c1:2 /t,2
Dieser Befehl gibt an, dass die Datei DRIVER.SYS im Verzeichnis C:DOS gespeichert ist. Die Option /d spezifiziert, dass das Laufwerk mit Hilfe von Hardwareschaltern als Laufwerk 2 konfiguriert ist. Die Option /f gibt an, dass es sich um ein 720-KB-Laufwerk handelt. Da die Option /f Standardwerte für Schreib-/Leseköpfe, Sektoren und Spuren umfasst, brauchen Sie die Optionen für diese Werte nicht mit einzugeben. _________________